MAL SCHAUN:

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« Februar 2008 | Start | April 2008 »

März 2008

18. März 08

Grosses Kino

Shimbamachtnhu...dann geht das meistens aus wie das Hornberger Scheissn. Nicht so in diesem Fall am vergangenen Höchst- und Druckwasser-Wochenende.Shimbamachteinhu Kaum hatte sich das letzte Wässerchen in Briskolls Kellereien vergurgelt, war ganz grosses Kino angesagt und führt nun hier zum Hunde-Content. Wenn man (noch) keine eigenen Elefanten vorweisen kann, dann eben geschiedene Hunde,  die mit einem lauthalsen "Hu" und weiteren akustischen Feinstkunstwerken  auf eine osca(r)reife Vorstellung hinauslaufen. Gut, wenn man dann ein fotografisches Aufnahmegerät zur Verfügung hat. Und doppelgut, daß man sich aufs Froin Nuehm und den jungen Cinzano berufen kann und nicht geschändet wird wegen solchen Contents. Die ham ja auch alle ein' am Hu....nd... äh ... ja, das war's auch schon wieder. Man kann nicht immer sehr, sehr lange Geschichten schreiben.

Fein, wenn es dann auch mal ein wenig kürzer geht.

Hunde sind ja sehr  leicht zufriedenzustellen.

14. März 08

Überschwemmungsfreier Einsatz...

BriskollpumptkackeMan könnte ja vermuten, und mal ehrlich, wer tut das nicht, wenn er meine visuelle Überschrift erfasst, daß hier eine gewisse Überschwemmung stattgefunden hat, mit Wasser zum Beispiel, das aus  höhergelegenen Regionen irgendwie hierher transferiert wurde,  vielleicht aus einem geplatzten Staudamm oder von einem  in galoppierendem Frühlingserwachen abrupt beendeten schneereichen Winter. Aber mitnichten. Schnee findet ja dank des klimatischen Gesamterhitzungsgeweses (Germanisten aufgemerkt! Herr Sick!) [dank dem...] nur noch nordwärts statt, dort, wo überhitzte Robbenfüßlein angeblich die Eisschollen antauen,  Frau Dir. Merkel hat sich's ja auch schon mal verblüfft zeigen lassen, und Staudämme haben wir erst wieder hoch oben im paradoxtiefen Steuerniveau bei Froin Stubbornitrum, wobei dort gezielt geplatzt wird sozusagen, um allüberall Bohrmaschinen, Fleischwender, Plasmabildschirme und Elektroautos mit Fallwasser anzufeuern wie von der Arachnoia gestochen (eidgeschössisches Doppelparadoxon!): nein! All das und noch weniger ist hier nicht geschehen: sondern Dr. Briskoll hat mit der seinem synaptischen Dauer-Irrblitzen geschuldeten Vehemenz versucht, ein mit einem  grellschwarzen Frotteebadetuch umwickeltes Golfbällchen in seiner Toilette zu versenken. Morgens gegen halb vier. Was sagt man dazu?
Die Quasibeamten der freiwilligen Feuerwehr, eher etwas zeitferner (gegen Mittag)  im Schlauchboot über die Kellertreppen zu ihm vorgestoßen, nichts anderes als Hilfeleistung im Sinn, fanden meinen Untermieter in einwandfrei desolatem Zustand, aber zeternd vor Gebrüll vor, auf seiner in Wasserpanik senkrecht gestellten Glasharfe sitzend und wilde Verwünschungen gegen den armen Herrn Hopp ausstoßend. Herr Hopp, muß man wissen, ist der Mäzen unseres hiesigen Fußballvereins, gerade erst mehrfach siegreich gegen zur Albernheit neigende  westfälische Pumpernickelbolzer aus Paderbronn und darüber hinaus stolzer Besitzer einiger prima Vollgolfplätze in  ganz schöner Globalverteilung und damit natürlich derzeit ein gewisses "Feindbild" in Herrn Dr. Briskoll abbildend. Warum? Nun ja, als großer Freund und Betreuer alles Rheinländischen pfälzer (Rot-)Färbung hatte er vergeblich auf ein extrem strahlendes Comebeck seiner  noch kürzlich angebeteten politischen Zentralfigur gewartet,  die sich jedoch offenbar mit den Worten "Isch bin ein Üpsilant, Madame"  blasenwerfend auf den Weg der Selbstversenkung  begeben hat, was wiederum Briskoll zu der Annahme veranlasste,  sich gegen das "Globalkapital" zur Wehr  setzen zu müssen, indem er zunächst ganz offiziell, dann jedoch aufgrund polizeilicher Maßregelungen inoffiziell im eher häuslichen Bereich aufwendig gestohlene Golfbälle vom nächstgelegenen Hoppplatz (St. Leon-Rot) ritualhaft mit Absingen der "Internationale"  in seiner Toilette versenken wollte.
Ja, schon, werden Sie, unbekannte Leserin, jetzt aufheulen, das klingt etwas ...hm... verquollen, wie man übrigens nach Inaugenscheinnahme der derzeitigen Gesamtflüssigkeitssituation durchaus folgern könnte, zumindest aber wirr, nur, liebe Leserin: was will man machen?
Mit sowas muß der alte Schmitz sich rumschlagen! Kaum wird es ruhiger um die tiefgefrorenen Abfallprodukte aus den Überbordurinalen der asiatischen Fluglinien,  die sich  metertief in den Grasboden bohren (kürzlich fetzte uns sogar ein abgebrochenes Flügel-Endstück mit angeheftetem Estrichbrocken ins Moos),  da hebt Briskoll das hiesige Generalniveau auf Teichhöhe an und tut so, als ob er Opfer statt Übeltäter sei. "Schmitz, mit seiner überalterten Aborttechnik ist schuld," fauchte er dem zaudernden Feuerwehrhauptwachtleutnant entgegen, "ziehen Sie den mal aus dem Verkehr! Was glauben Sie, wenn sich hier jetzt auch noch die Faulgase entzünden, Herr Hausbranddirektor! Was für eine sensationelle Detonation! Denken Sie an Luis Trenker und den Monte Cassino, Pompeii und all das Zeug, das da durch die Gegend schwirrt! Die Brocken würden höher fliegen als der Garten hoch ist und dann, Herr Brennmeister, die Personenschäden garnicht mitgezählt! Nehmen Sie den Mann fest, der kuckt außerdem verbotene Internetfilme mit Kokainexpolitikern, das geht ja doppelnicht, oder?!"

Also, ich muß schon sagen: hier wird mal wieder mit harten Bandagen ...äh... gewickelt.  Nun ja, bald ist Sommer.  Dann ist auch diese heutige kleine Episode  wieder Schnee von gestern. Mich regt ja nichts mehr auf. Am wenigsten - ganz ehrlich gesagt - ich.   

07. März 08

Mensch, Herr Glumm...

Freiheit, die man meinte...manchmal wünscht man sich direkt, Sie würden mal so eine richtig lustige Geschichte schreiben, wo man zum Beispiel Schenkelklopfen kann vor Lachen oder so von Anfang bis Ende. Oder zumindest halt wenigstens am Ende dann doch noch, wenn das Entsetzen schlagartig verpufft in einem brüllenden Happyend.  Aber nix.
So sind Sie halt.
Immer mit einem ... hm... einem kompletten Gangliengewusel in grauer, schwerer Vorzeit. Und immer kommt's einem teilweise irgendwie so bekannt vor.

Kann man sich nicht totlachen. Sackzement, Herr Glumm. Sie sind mir schon so einer. Ohne Sie wärs viel zu lustig im Diesseits. Machen Sie bloss weiter mit Ihrem noch längst nicht zu Ende durchwanderten Zeug da, Ihrem Jakobsweg aus schwerem Filzimitat oder Igelpelz, Schlangenhaut vielleicht auch, unter der die 500 Beinchen sich gelegentlich totdrehen. Was weiß ich: es kommt ja doch, wie's kommen muß - es geht einfach weiter.
Wann machen wir einen Umschlag drum? Und welchen? Fragen über Fragen mitten in der Weißblattpanik.

Schenkelklopfen vor Tränengrinsen. Das hat noch keiner geschafft außer Ihnen. Sackzement.

P.S. Dr. Briskoll ist ausnahmsweise meiner Meinung. Noch so'n Arsch.

05. März 08

Die hiesige rechte Randleiste...

...ist wirklich besuchenswert. Obwohl, und hier muss ich mich vororglich sehr stark verwahren, Herr Dr. Briskoll eigenmächtige Flash-Titelanimationen, sein Nachfolgeprojekt nach dem "Bannerhammer", an dieser Stelle einzufügen beabsichtigt, die dann womöglich anderweitigen Intentionen diametral gegenüberlaufen. Vielleicht, vielleicht. Ich weiß es nicht.

Gut, das ist nicht gut, aber irgendwer hat kürzlich notiert, daß hier wieder der übliche Wahnwitz Fuß gefasst habe. Das scheint mir auch. Und dagegen ist offenbar kein Kräutlein gewachsen. Was kann man machen? Genau wie die in der hiesigen rechten Randleiste besuchbaren Nachtschatten, z.B. Damen im Übergangsbereich zum eher biologisch Minderfundierten  ja auch niemals nicht die Ränder zu halten vermögen, so ist es eben beim Schmitz auch. Selbst wenn man inhaltlich völlig konsequent komplett neutral aufgestellt ist, man vermag es kaum, den Rand zu halten. Randfichtensackzement nochmal, wie ja übrigens auch die impertinent mißachteten Horrordarstellungen zwei Artikel weiter unten bereits angedeutet hatten.

"Wenn ich könnte", salbaderte Herr Dr. Briskoll heute früh anlässich seines zweiten Frühstücks inmitten des von angefrorenen Cerealientrümmern und Flügelspitzchen (ausnahmsweise diesmal Lufthansa, Damenflug) überpuderten Gartenteichs, "ich würde glatt Bastian Sick heiraten und ihm mitgiftshalber meinen gesamten schriftlichen Output zur Korrektierung zu Füßen schmeißen. Aber Obacht!" 

Herr Sick würde den niemals zum Mann nehmen. Bei dem Oevre! Das käme einem fachlichen Selbstmord nahe. Nönö.

03. März 08

26. April Revoluzzion

Nie zu früh und oft zu spät:

Nosferatuschmitz_2

Gräber...

DerfeineherrschossIm Grab rumdrehen möchte man sich, wenn man anderswo lesen muss, wie lächerlich doch diese Drecksau von Emma gewesen sein mag. Haha. Wenn sich ein Einzelklimakterium mit fast Mätzedisgeschwindigkeit (nicht MOPS-Geschwindigkeit, mir ham kein "Marderschaden", Herr Bully! aber jede Menge andere!) durch die Kraichgauen bohrt, mit schäumendem Maul Fegefeuer lodernd, dann ist fast alles zu spät. Jahrmillionenalte Baumriesen (Ents!!!),  entwurzt, der Scholle beraubt, im Grat geknickt und zerrissen zu Boden geschleudert, zigtausendfache Vogelheimaten zerstört und der rücksichtslosen Gewalt geopfert: da säuseln die droben im Hessischen: Pfffff! War ja garnix.


Und das, meine Dam und Herrn, waren  einmal blühende Landschaften bittesehr:

Unwetter1_2



Unwetter3

Unwetter2

Mein lieber Mann! Sackzement!