Bilder-Exhibition auf dem Forensik-Flur
[E.S.] Schade, Schade, Schade muß man sagen. Unsere geplante wunderhübsche und reichhaltige Exhibition schöner Kunstwerke, teils aus eigener Jugendproduktion, teils aus dem Alterswerk, von langer Hand und teilweise auch mir selbst geplant, muß ins Wasser fallen bzw. ist es bereits. FrauDrMadameDeWelt, von unserem stets durch überbordende Lüsternheit getriebenen Hauptignoranten Dr. Briskoll für die akkordeoneske Untermalung der Vernissage vorgesehen, befindet sich auf einem mondapfelinitiierten Trip durch die fettverarbeitende Industrie von Paris und - mal ehrlich - ohne ihre brachialkonzertanten Auftritte brauchen wir uns einer wie auch immer gearteten Ausstellung erst garnicht zu stellen!
Aber auch Briskoll selbst, dieser maximaluntaugliche Extremignorant, muß seit dem Eingang dieser Hiobsbotschaft in der gestrigen Spätnacht strengste Gesamtruhe wahren, ich habe ihm Schwallschwitzen nach Dr. Walter Waßmuth angeraten, gefolgt von einer kleinen Familienaufstellung nach Hellinger, die bei Briskoll sicher enorm kurz ausfallen kann, er ist seit dem Tod seiner Familie ja Vollwaise und kann aufgrund der durch diesen Schock verursachten Anamnese ja ohnehin garnicht für eine Familienaufstellung (außer unter Hypnose, die verträgt er aber nicht, da wird er innerhalb von Sekundenbruchteilen hypochondrän und muß spucken, der Ignorant!) zur Verfügung stehen. Diesbezüglich haben wir uns also völlig unnötige Sorgen gemacht.
Wobei allgemein natürlich zu sagen ist, daß Familienaufstellungen höchst lehrreich und hilfevoll sein mögen, richtig angewendet können sie sogar bis zu 15 Gastronomiebesuche (mit Verzehr!) ersetzen, wenn man zumindest die alkoholischen Getränke selbst bezahlt, was aber kein Problem darstellen sollte, wenn man Günstiggastronomie präferiert, wo ein Obstler immer noch 1 Euro kostet, maximal 1,5.
Um nun nicht ganz die kollossal hochgeschnellte Erwartungssystole der Leser zu kappen, hier mindestens mal ein schnelles Einzelbild aus Frühzeiten, damit man sich vergegenwärtigen kann, was alles möglich gewsen wäre, hätte Briskoll, dieser elendige Ignorant, sich nicht von einer einzigen ungünstigen Nachricht derart derangieren lassen, daß es auch im Nachhinein noch der Sau graust. Aber was will man machen, Familienauftsellungen sind ja mit ihm nicht möglich. Soviel ich weiß. Das ist natürlich auch ein gewisses Zeichen von Ignoranz, Sackzement. Bitteschön:
Ja, das wäre was gewesen. Aber so?
Herzlichst
Ihr Ettore Schmitz













[E.S.] Schmissich , wie ich nun mal bin, schmissich mich heute nachmittag (jaja, unter dem Aufheulen der versammelten Germanisten) haarscharf neben den Gartenteich. Es war nichts anderes mehr möglich: innerhalb einer blogüberspannend dehnenden Zeitdilatation von nahezu einsteinschen Ausmassen hatte sich darin bereits eine weitere, eher







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