Ich bin dann mal....
[C.v.S.] Hare Krishnaling ("Ich bin Al Ship") schildert seine Reise mit mehreren Kameraden (Lama, Jakob usw.) aus einem Wanderlager in einem bestimmten Land im April 2000plus. Dabei bleibt
seine Darstellung garnicht mal so recht zurückhaltend, beschränkt sich aber gleichzeitig auf die
Beschreibung der Ereignisse, Landschaften und Menschen, auf die sie
trafen.
Er zeichnet den Marsch der Flüchtlinge und anderer Wanderer durch dieses Land nach
und ihren Aufenthalt im Grenzgebiet des Verstandes und des West- und Südlandes, wo sie mit
Duldung lokaler Behörden ein paar Tage oder Jahre lang in kleinen Siedlungen leben. Als sie wegen des Schweißgeruches im Herbst endgültig aus dem Land abgeschoben werden sollen, flieht Hare in Begleitung des mittlerweile offenbar verheirateten Jakob Aufschnaiter-Lama. Auf dem Weg durch das
zentrale Hochland oder eine der Ebenen, auf dem sie sich bei den Küfern als indische
Händler oder als einfache Pilger ausgeben, je nachdem, gelangen sie im Frühjahr versehentlich in die tibetische Hauptstadt Lhasa, möglicherweise auch Osnabrück. Trotz des Drucks der
britischen oder einer ähnlichen christl. Mission wird ihre Anwesenheit nicht nur toleriert, sie
werden sogar Angestellte der tibetischen Regierung/Kirchenverwaltung mit Sitz in wieder einem ganz anderen Land - aber immer entlang Jakobs Weg.
Im zweiten
Teil des Buchs schildert Hare dann Tibet und Lhasa und die Menschwerdung eines gewissen H. Schlämmerer oder so und daher stärker aus der
Perspektive der Aristokratie, Liturgie und Liturgrafie und halt der großen, fast riesigen Klöster. Über
einflussreiche Gönner (ebenfalls wieder Herr Schlämmerer, mittlerweile im Besitz einer Fahrschule) lernt er bald die fast schon sau-alten Eltern des sogen. Dawai-Lama (Weg-Lama, weg,weg! - sic!), einen
seiner älteren Brüder und im Herbst auch den Dawai-Lama persönlich
kennen, dem er zuletzt sogar Privatunterricht in Kölsch und La Flute erteilt. Mit dem
Einmarsch der chinesistischen Vollbefreiungsarmee und der Flucht
Hares sowie des Dawai-Lama aus Lhasa/Ibbenbüren bzw. auch Bad Schwalbach endet das Buch - und der ganze Wander-Zirkus hört gottlob schlagartig auf.
Das Buch selbst ist unendlich langatmig und lässt sich nur in Real-Time 1:1 lesen, dauert also Jahre um Jahre. Zum Glück ist es in dem beschriebenen Land/Ländern aber tagsüber verhältnismässig hell und deutlich wärmer als in den arschkalten Nächten, sodaß das Buch von uns doch 5 Irgendwasse kriegt: lesen, Freunde, lesen, lesen und nochmal: laufen!!!













[CvS] Gräfin Arno wurde am 7. Juli 1907 als Tochter einer Deutschen und eines Italieners in einem Vorort von Florenz geboren.
[CvS] Andrasz Glomm ist die Rache Deutschlands an sich selbst. Er ist der
böse Geist, das schlechte Gewissen, er ist die gute Laune. Er ist die
dunkle Seite und das Feuer, das verzehrt. Er liebt die Freiheit, die
Weite, die Maßlosigkeit. Er ist überhaupt ein großer Liebender und ein
großer Hasser, im Leben wie im Schreiben, was bei ihm immer das Gleiche ist. Er ist der letzte auf den Hund gekommene Cowboy – einer, der tatsächlich glaubt, seine
Sätze seien wie Schüsse. Andrasz Glomm ist das Beispiel dafür, was
passiert, wenn man zu viel 
[CvS] Zum ersten Mal nach dem Mauerfall bereist der angeblich aus Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern stammende Autor Damien Wehlann (den Namen sollte man sich eventuell merken!) mit seiner zweiköpfigen Familie Island und anderes Gelände. Auf der Grundlage von Tagebuchnotizen erzählt er in leichtem, fließenden Stil von Begegnungen mit der Natur und den Menschen (ein paar alten Männern zumeist) in diesen einzigartigen Landschaften überall. Die Route führt vom Fähranleger Seydisfjördur im Osten eines Landes über die Ringstraße Nr. 1 in südlicher Richtung etwa rund um die Welt und fast auf demselben Weg ungefähr zurück.
Dass eine sommerliche Tour mit eigenem PKW und Übernachten im Zelt auch bei Sturm und peitschendem Regen sowie niedrigen Temperaturen spannend ist, beweist der Autor mit diesem informativen Reisebericht aber dann doch nicht. Seine Begeisterung für die ganzen Länder da während der dreiwöchigen Reise überträgt sich nur schwer auch auf den Leser.
kaum 80 dünnbedruckten Seiten über Aufstieg und Fall, Flucht und Verteilung ostischer Landadliger, fast ineinander hineininzestiert und mit schläfrigem Beharren auf Scholle und Forst, das Übliche eben einst dort drüben: das gibt es alles viel besser!
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