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November 2007 Artikel

29. November 07

Wikipedia in TITANIC in der Forensik:

Wikipediatitanic


Louisdekohl

Stimmt doch. Stimmt doch wirklich!

23. November 07

Friedliche Übernahme

Steinmeier[E.S.] Angedeutet hat es sich eigentlich schon lange: das Wohlfühlklima in unserer Anstalt läßt noch Wünsche offen. Insbesondere nach Herrn Dr. Briskolls ziemlich harscher Computersache ist klar geworden: wir brauchen womöglich auswärtige Hilfestellung. Steinmeisterkondrack Diese erschien nun gestern in Person von Dr. (Tibet) Hilpert Meier-Kondrack, den man in Fachkreisen auch gerne einfach "den Steinmeier" nennt. Ursprünglich kam er ja aus dem Lehramt, hatte aber bereits während seiner Referendariatszeit erkannt, welche Bedeutung das Wesen der Halb- Edel- und Überhauptsteine (allerdings exkl. Ytong!) auf die Volksgesundheit und hier insbesondere der Damen und Herren  in öffentlichen und privaten  Einrichtungen, eventuell erlangen könnte. In Verbindung mit seiner Assistentin und Lebensgefährtin Elaine Prohatzka-Prutzner, einer bis weit in die sächsische Schweiz hinein tätigen und unglaublich bekannten Pendeldiagnostikerin führt der Steinmeier nun seit Monaten  "esostonische Generalsanierungen von Gesamtobjekten und Wesenheiten" durch. Die Kosten hierfür sind natürlich immens und gottlob in unserem Fall durch nichts gedeckt, sodaß auch Dr. Briskoll die Ansicht teilt, mehr wäre hier zweifellos das Meistmachbare, gerade wenn es unbezahlbar wird.

Nach einem ersten Pendeldurchlauf (rechts-links-Mitte-Boden-hupps), der sich bis in die späten Abendstunden erstreckte und währenddessen Frau Prohatzka-Prutzner bei vielfachem Umqueren der Innenhöfe auf Nachfrage und unter Verlust ihrer kittgefütterten Gummistiefel nahezu einen kompletten Liter Kleiner Feigling  aspirieren mußte, um in genügend zerebrale  Ausschwingungsresonanz zu verfallen, was ihr gegen 23 Uhr dann schließlich auch gelang,  baute uns Steinmeier auf einem zwischen sechs umgekehrt aufgestapelten leeren Bierkisten (hier mußte die ganze Forensik zügige Vorarbeit leisten, Kulmbacher Eisbock, 24 % Stammwürze, Sackzement!), gelagerten Schalbrett eine Grundstein-Immunisierung zusammen. Man muß sich das etwa so vorstellen:
Aktionstisch_2

Um 9 Uhr heute früh war die Gesamtforensik nachhaltig von störenden und eigentlich überhaupt von Einflüssen gereinigt und Dr. Briskoll brummte hoch auf seinem grünen Fendt (siehe Artikel weiter unten) mit dem  Steinmeier und Frau Elaine auf zwei Rädern durch das Eingangseigentor und hinunter  ins Dorf, um  im "Deutschen Kreuz" noch einmal gehörig  über alles "nachzudenken und die Details zu sondieren". Was auch immer er damit meinte. Ich muß sagen: das ist schon spürbar, so eine Grundstein-Aufstellung  nach Steinmeier, mit Immunisierung natürlich, man hätte es zuvor kaum für unmöglich halten mögen. Angeblich garantiert er ja für jeweils 6 Monate zum Jahresende und daran halten wir uns selbstverständlich peinlich genau. Das Leben ist jetzt wieder spürbar leichter geworden, fast mag es sich wie schwerelos in die Lüfte erheben und der unsinkbaren wasserdichten Sonne oder zumindest Pluto  entgegenmäandern (Schoß) wie nicht gescheit.

Eine kleine Anekdote am Rande: gegen 7 Uhr heute früh, Frau Elaine begann sich gerade aus Ihrer ektoplasmischen Starre zu lösen und verstrahlte diese unverzüglich  über die vorderen beiden  Rabatten (gottlob war heute die erste eisfreie Nacht seit Unmengen!), als ein für sie - nicht für uns! - bedenkliches Sirren in der oberen  Hälfte unseres Hofes sie erneut in Quasiparalyse versetzte und schon Sekundenbruchteile später: WRAPP!! - schossen 3 randvoll mit birmesischen Urinalsteinen (Zirbelfischgeschmack!) überfüllte und zusammengefrorene Damenrucksäckchen mit der Aufschrift "Free Burma"  aufspritzend direkt neben ihr in den Schlamm. Myanmarair schon wieder!  Spezialasiaten, die langsam wirklich unangenehm auffallen mit ihren absonderlichen Cockpitabfällen wie aus einer anderen Welt. Aber verletzt wurde niemand. Das ist positiv anzumerken am Ende dieser Aktion. Nur angespritzt. Mit feuchten Dreckbollen. Die hiesige Forensik freut sich unbändig über das alles.


14. November 07

Stimmen wie aus Gelatine! Ungefähr.

Neterbka[E.S.] Hätte man es nicht mit eigenen Ohren gehört, mit allen Sinnen verspürt - dann hätte es einen nicht durchwogt fast wie Lasagne mit Sahnesauce: tja. Aber der Reihe nach. Vielen Lesern dieses Blogs hier ist Herr Dr. Briskoll ja kein gänzlich Unbekannter. Gerade kürzlich wieder in eher weniger geschmeidig duldbarer Funktion als Headcrasher unserer Komplettelektronik in Erscheinung getreten, besticht Briskoll im Allgemeinen durch sein Gesamtgewese mehr als durch sein berühmtes Sperrholzjacket mit Perlmuttbespannung, aus dessen aufgetackerter Brusttasche neben dem typischen Refraktometer stets mindestens zwei Hände voller Kugelschreiber hängen. Aber das wissen wir ja. Was wir aber nicht wußten, bis gestern in den späten Abendstunden: Briskoll lebte viele Jahrzehnte lang im Mittelzentrum Brzeslava nahe dem fast 1.700 m hohen Burk Lavajlz (1.900m) in der südlichen Czisenje. Und zwar als direkter Nachbar der berühmten Operndiva Anni Neterbka, damals als junges Mädchen besser bekannt als Schbriczers Anni, das "Hasennestchen". Aber das gehört nicht hierher. Genausowenig wie die Tatsache, von der unsere Art von Forensik auch erst gestern in den noch späteren Abendstunden erfuhr, daß nämlich Briskoll in dieser ganzen Zeit in der Czisenje einem Hobby nachging, das es hierzluande fast garnicht mehr gibt, es ist nahezu inexistent geworden: Ölwechsel machen. Abend für Abend und an allen Wocheneden machte er Ölwechsel an seinem eigenen, manchmal sogar an den Autos der Nachbarn oder guter Bekannter. Unglaublich. Aber davon ein andermal sicherlich viel mehr, Herr Dir. Schoß hat ja bereits mehrfach nachfragen lassen.

Der_fendt Gestern nun so gegen 17 Uhr, fast war's Licht noch an, stand Briskoll mit seinem alten Fendt  plötzlich im inneren Hinterhof, dem linken, dort wo die kleinen Süßwasserspender den ganzen Sommer über lustig vor sich hinpfiffen, als Schnee, Eis und harschgefrorener Regenguß das Land noch nicht ins Elend gestürzt hatten. Und heraus stieg, anmutig tänzelnd ein kleines rotglühendes Heiztäschlein schwingend: Anni Neterbka, Sackzement! Uns hat's fast die Schlittschuhe unterm Hintern weggezogen, so waren wir urplötzlich entzündet! Die Diva herself in flammend rotes Tuch gehüllt und schreiend wie ein Marder! Die Neterbka! Bei uns in der Forensik, sozusagen für einen Privatauftritt, eine Privataudienz fast gar! Unglaublich. Und dieses Geschrei!  Briskoll umschwänzelte sie natürlich, berstend angefüllt mit Stolz und Galanterie, das Perlmuttjäcklein knarrend und mit quietschenden Scharnieren  - wir waren allesamt wie gebannt vor Verblüffung und Hingabe.

Leider leider, und das ist ein wenig Schmand in der Butter dieses unvergleichlichen, fast unverbaubaren Abends: beide verschwanden umgehend im Nebeneingang hinter der zugefrosteten  Pflanzforsythie (nach Jung, Adler gar) und wurden auch bis heute nicht mehr gesehen.

In uns andern aber klingt dieser unwirklich wunderbare, in eisiges Gestöber wie aus Schneekristallen sich hineinverstörende Auftritt lange noch nach, Monate und Wochen und, wer weiß? Für Jahre.

Übrigens wurde heute sehr früh, für manche der Mitarbeiter bereits kurz nach dem Aufstehen im Frost,  dieses alte Schild aufgefunden, es lehnte an Briskolls Fendt und gemahnte die achtlos Vorübergleitenden. Woran? Da fragen Sie was. Da fragen Sie was.

Fiegoschild1_2

Drücken Sie doch mal drauf. Nicht immer nur fragen: auch mal drücken.

12. November 07

Nennen wir's Entsetzen, nennen wir's Traumschiff...

Dercrash[E.S.] Was soll man viel sagen? Irgendwann zwischen Tag und Nacht, es muß wohl anfangs November sich zugetragen haben, gefiel sich ein gewisser  Dr. B. darin, sich zum Computerexperten emporzuschwingen, um mal am Hauptserver der klitzekleinen Forensik ein paar kleine "Modifizierungen" vorzunehmen, die Geschwindigkeit auf allen Rechnern, man sollte wiederholen, allen Rechnern, sei doch während der letzten Monate alarmierend retourgegangen und so könne es ja wohl keinsfalls mehr weiter....

Ach was solls. Echte Fachleute bekamen leuchtende Augen, murmelten was von Hauptplattencrash und abgebrannt und oi oi oi und kratzten sich büschelweise Haare raus. Vergessen. Was soll's.

Man will nicht mehr drüber reden.

Der Schmitz aber, ja der Schmitz, der kann's, der lebt ja nur einmal, dieser vergnügungssüchtige Sauhund: der hat einfach sein Köfferchen gepackt und sich für zehn Tage auf einem wuchtigschönen Dampfer quer durch die Donau bis hinab... Gutegüte, wie ein einzelner Mensch sich dermassen ... ähm ...  fröhlich sein kann, inmitten dampfender Teller, brodelnder Gläser, hazardierender Trachtengruppen und tscheschischer Schdeckerlfisch...kurzum: der Schmitz hat sich's von Herzen wohlsein lassen.

Jetzt isser wieder da und hebt an nachzulesen, was seine Lieben in den letzten schwurbeligen Tagen so in die Tasten geklimpert sich bemüßigt gefühlt haben mögen.. Die Computers sind auch wieder da und leuchten wie Weihnachtssternlein. Die Backups noch nicht.  Aber dafür immer noch ...Scheißdreck: Briiiiiiiiskooo...