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September 2007 Artikel

28. September 07

2 Wochen Ruhe vor dem Sturm...

Schmitzurlaubt

 


...aber dann geht's ab! Auf bald, Meine Damen und Herren. Und denken Sie bitte daran: die wunderbaren  Herrschaften hier links, die werden Ihnen bestmögliche Abwechslung bieten - denn die Forensik schläft ja nie.....

Freude!

Ihr
Ettore Schmitz
(z.Z. Malmantile)

25. September 07

In die Annalen damit!

Annanuehmskesselfusel [E.S.] Man kann ja auch Dinge propangasieren, fast möchte ich sagen bewerblichen,  die man von Herzen mag, achwas, liebhat und trotzdem gelegentlich grade deshalb be-orgelt. Zum Beispiel mittels einer anklickbaren Überschrift in eins der kongenialen Himmelreiche. Denn wenn man sich ein eigenes Blog leistet, ist man frei, frei, FREI!,  jederzeit alle möglichen Kühe fliegen zu lassen.

Scheißdreck drauf: ist mir doch egal, wer mitliest oder nicht, sagt sich der Blogmeier und lehnt sich zurück, die weit ausgestreckten Beine Zehnzehn liebevoll musternd, die in insgesamt mindestens zwanzig Zehen (19 Uhr!) münden.

Spaß muß es tun. (Sieht der Herr Germanist, wie schräg Sätze durch mangelhafte Syntax, Wortwahl und Schund werden können? Das weiß er eh schon? Zefix! Will er auch dazu wenigstens was sprechen? Sehr gern genommen.) Und, noch lustiger, wenn man Kommentare in die dafür vorgesehenen Bereiche hinein von woher kriegt, wo man andernorts dann Opportunist gesagt bekäme, weil man aus der Hecke rotzt, was aber ebenfalls im großen GrundgüLtigen liebevoll untergeht. Bloggen ist Singulärspaß perfetto. Wie schön, wenn es auch noch in den kühler werdenden Herbsttagen, den zeitlosen, so richtig heizt. Macht Doppelspaß. Gell?

Der Ganzherzliche
Gnocchi Bald. E. Schmitz

Abendfüllende Werbung...

Das muß, auch wenn gewisse Herrschaften befürchten, wir würden hier Werbung treiben, Propagananda gar.

Macht nix: anschalten, angucken, herkommen!

17. September 07

Übrigens: Weltpremiere....

Keinbildkeinton


MUSS!!!

14. September 07

Wenn andere zum Wochenende blasen...

Dimensionsscheissdreck [E.S.] Man glaubt ja garnicht, wie oft ich dieses Thema, fast möchte ich sagen diese ganze Thematik, dieses Rundherum in seiner Ganzheitlichkeit,  bereits in raumgreifender Vergeblichkeit  hier zu erörtern versuchte. Ausgerechnet!
Nun aber trifft mich eiskalt Kollege Dr. Briskoll, dieser höchst ignorante Mensch, kurz vor dem allgemeinen Aufbruch ins sogenannte Wochenende, dem ja in einem angeblich darniederknieenden Darbdeutschland (haha!) ein Jeglicher folgeleisten muß, in ganzer epischer Breite sozusagen, mit all den Exzessen (Methyl, Magensäure, Morbidität) und kollektiven Freizeitparks (Grundstücksgrenzmauer, Trottoirumsäumung, Fugenbeikraut, Bahnhofstoilette, Raucher-Raum), gleichwohl man Besseres anzukurbeln hätte um Hartz und all dem Matten zu entfliehen, da trifft mich dieser Briskoll mit voller Wucht mitten ins latent schwärende Dimensionsgewese hinein! Sackzement!
Was bringt er angeschleppt, ohne mit der Wimper zu zögern? Ein Modell, das er angeblich schon unlängst in den Weiten des Internet ausgegraben hat, aber immer noch so neuwertig wie nie zuvor: die fünfte Dimension als bewegte Grafik.
Nun wissen wir ja, daß das CERN in Genf spätestens anfangs nächsten Jahres dank Lisa Randall (warum soll ich sie immer wieder linken, man kann in Wikipedia sehr schön all meine  Studien nachgoogeln, so hammers ja auch wieder nicht, Faulpelze!!) unsere gesamte physikalische Welt rückwirkend zum Einsturz bringen wird mittels zusätzlicher eingerollter und/oder aufgewölbter Dimensionen und Branen usw. und vor allem, weil in der Folge dann ja durch die teilweise Aufhebung oder Umkehrung der Schwerkraft alles hinfällig wird, was uns jetzt noch bewegt in unserem Unfugsleben, dem kleingeistigen. Deshalb will ich heute darüber nur noch sehr wenige Worte verbreiten, nur vielleicht dieses eine noch: auch wenn der, oder sagen wir's mal so: die Quelle ist ja dank Herrn Dr. Briskolls unglaublicher Ignoranz vollkommen verloren gegeangen, aber wir erleben hier und jetzt nach einer gewissen ultralangen Ladezeit ein einmalig bezauberndes Finale, den Anfang von Allem und alles in einem: die regelrechte Darstellung der fünften Dimension. Schauen Sie bitte gaaanz genau hin!

Gaanz genau!!! Vorhang auf:

Changingcube

Wenn Sie da jetzt dranbleiben, dann ist dieses und jedes weitere Wochenende praktisch rum. Schnee von gestern. Für immer. Und: diese 5. Dimension ist ja erst der Anfang. Spüren Sie schon, wie Sie leichter werden vor lauter Glotzen? Die Anziehungskraft läßt nämlich auch nach, wenn man sich in die 5. Dimension (und alle weiteren) hineinbegibt. Hören Sie ihn grinsen, den alten Einstein? Kommt Ulm schon vorbei? Gut. Nicht nachlassen! Bedanken Sie sich bei Dr. Briskoll.

Ihr Weekend E. Schmitz

12. September 07

WELTPREMIERE: Erdgeschoß und Schmitz LIVE!!!

Lesungsposter1

Was soll man dazu sagen?

Hingehn! Genießen!

Man freut sich!

11. September 07

Unglaubliche Blitz-Zustände:

Annanuehmschmeisstbriskoll[E.S.] Nachmittags sollte man gelegentlich an sich halten, bevor man mit gefüllten Mägen die Parks in der Forensik überquert, bzw. sinnentleert darin herumkreuzt wie eine estonische Sonderfähre am sechsten Jahrestag der Wolkenkratzerdurchmessung! Sowas habe ich bislang in meinem unzählige sanftblaue Dezennien währenden Primärleben (und das gilt ja nur für die bisher hier beschriebenen 4 Dimensionen! Herr Schoß!) noch nicht erlebt.
Man möge sich vorstellen: einen Mann, voll erblüht inmitten seiner Jahre und durchaus nicht so, daß man sagen mag, er sei ein unaufgespannter Regenschutz, fast im Gegenteil, galoppiert Dr. Briskoll nach allen drei Seiten Freudentränen versprühend durch unseren Park, über den Teich, unter den Fuxien hindurch, KokosNuehme es fehlen praktisch nur noch die zur akustischen Perfektion aneinandergeklapperten Kokosnußschalen, und brüllt, armdicke Halschlagadern karotisgleich aufbalzend wie ein goldballtauchender Märchenfrosch, aus dessen weitaufgerissenem Oberteil kein Prinz heraushängt, sondern ein Mann in den wiegesagten besten seiner Jahrzehnte, und brüllt also, so saulaut, nein, nicht Salut, sondern daß die Blätter an den Espen zucken: "Frl. Anna, mein Pferd ist auch tot, ich liebe Sie!" und zerrt an imaginären Zügeln, klatscht sich ans womöglich (man kann's nicht sehen, des weißflatternden Labradorkittels wegen!) schwitzheiß durchnässte Flankenfell und findet überhaupt kein Halten mehr, schneller und schneller wird die furiose Fahrt, fast jodelnd zum Falsett sein "Frl. Nuehm, ja, jaja, auch meins ist tot, meins, wie es einst sang' und lacht' - so tot, so tot, dem Ihren gleich. Oh, wie ich Sie liebe ab und dafür! Der Gleichschlag zweier Pferdeherzen, wie er schwingt und säuselt!"
"Sagen Sie mal, Briskoll, mein Gutster," rufe ich dem alten Wegbegleiter endlos ungehört drein, doch die  Worte verwirbeln wie Marginalienblüten in seinem wabernden Galopp,  "ham Sie eventuell noch alle Tassen im dafür vorgesehenen Behältnis?"  Es nutzt ja nichts!   Ein letztes Aufblitzen der hüpfenden Schimäre zwischen den hoch dahingestreckten Buchen oder Bäumen: und Briskoll fegt dahin ins Irgendwo, auf seinem toten unsichtbaren Pferd, womöglich aufblasbar, wie man anderswo hört, dem längst verstorbenen, und lang noch hört man sein Schallen.
Nun wäre das an sich kein Hinderungsgrund gewesen, den Mittagsschlaf noch ein paar weitere Runden durch das Graswerk und über die Heckenröslein hinweg auszudehnen, jedoch, um ganz aufrichtig zu gestehen: ich hatte keine Lust mehr vor lauter Staunen. Wie kann ein erwachsener Mensch, na gut, zumindest ein Mann, von Fräulein Nühm mal insbesondere ganz abgesehen, sie ist ja ein feines, nichtsdazukönnendes elfenaffines Wesen, wenngleich weihnachtsbaumvoll mit Fußballbildchen und Raucherabzeichen behängt, sich dermaßen in eine Situation verrennen, wie sie aussichtsloser garnicht mehr sein kann? Oh Briskoll, oh Briskoll: gegen Herrn Schoß, dem allüberall Liebe und Sehnen (Achilles?) zufliegen wie nicht gescheit, mag sich keiner auch nur ein wenig auszurechnen. Da hilft auch kein totes Pferd. Sie tun mir beide leid. Ich mag ja auch Tiere. Schon aus Prinzip.

Und jetzt: ab in den Hirsch.


Was das ist? Ein Tier mit einem Geweih wie sieben nackte Russen. MannMannMann.

03. September 07

Raucherschindereien (1)

Raucherschinderei-Germany



[E.S.] Bierdeckel.
Irgendwo in der Kurpfalz gefunden...

Drende-is-sischr

Ohne Worte.

Aber Schmitz.

01. September 07

Wochenend-Tipps für Leute

Tippvomschmitz

[E.S.] Es verwundert kaum, daß das Wochenende für viele noch lebende Menschen der Neuzeit mehr und mehr zu einem Alptraum entweder aus völlig überkandidelten Zwangsablenkungen (Besuch alkoholhaltiger Einrichtungen, Transport von Kindergeplärre nebst Schokoladenfettflecken quer durch teils mehrere Bundesländer) gerät oder aber neuronalneutrales Abgleiten in sofaeske TV-Depressionen bewirkt: alles Dinge, die sich dann am späten Montagmorgen in unseren nichtforensischen Abteilungen wiederfinden und über Zugluft oder eingebildeten Morbus Bechterew klagen. Kennen und betrauern wir ja alle.

Ich empfehle daher den Menschen um mich herum, zumeist ja alternde  Damen und Herren in Kleidungsstücken weit jenseits von  Vergleichswerten,  gerne  meine Tipps für Leute. Gerade an Wochenenden werden ja auch diese sehr gerne genommen, teils weil man persönlichen Mangel an Mancherlei verspürt, teils weil dieser einem massiv eingeredet wird von einem Umfeld, das seine Befriedigung in hohem Maße aus völlig unnötigem Herumgewusel und Zeitschinderei ohne ernsthafte Reflektion bezieht.

Es gibt ja Menschen, die besuchen noch heute, zu Beginn der vielen und langanhaltenden 21. Jahrhunderte Buch- und Zeitschriftenläden, oft sogar in Fußgängerzonen oder Overstolzenborn_2 Bahnankunfstbereichen gelegen, teilweise noch vor 10 Uhr in der Samstagfrüh, um sich einzudecken mit Tabakwaren (Marlboro Light, Villiger Kiel, Overstolz Paderborn et.al.), um hernach zunächst beschwingt den Fischgeschäften zuzuwandeln, woselbst noch kleine Reste an Esswaren aus Flüssigbereichen (Matjesfilets,  Schillerlocken, Heringstörtchen, vielleicht Barschtofu?) zusammengehortet werden und dann wird schnurstracks, die triefende Fracht schlenkernd,  mit der Seilbahn oder dem kleinen, dreirädrigen Ziegenkarren wieder der Heimstatt zugestrebt, nicht ohne natürlich links und rechts des Weges kleine goldene Glöcklein anzuschlagen oder den untoten Dichtern in ihren Geigenkästen aus Pappmachée-Imitat den einen oder anderen Gutschein auf die Manuskripte zu träufeln. Das halte ich aber für einen degoutanten Tipp. Ich empfinde das sogar als entwürdigend für das betreffende Personal längs der Chausseen, aber egal.

Hotelnimbus Schöner, aber auch schnöder wird es, wenn man, anstelle eines  morgendlichen Schlummertrunks aus  Bransch mit Prosekko im Foyer oder im Aufzug des Kettenhotels "Nimbus im Elften" einfach mal alle Neune grade sein läßt und sich, vielleicht jeweils entweder mit einem Herrn oder einer Dame seiner Wahl untergehakt, oder einem mittelkleinen Tier oder einem Karton mit Moos einfach so über die Grünanlagen treiben und schweben lässt. Grünanlagen sind ja gottseisgepfiffen nicht nur auf das städtische Umfeld begrenzt, mittlerweile werden sie auch in den großen ländlichen Bereichen längs der Autobahnen oder zwischen Mischwäldern ausgelegt und sorgen, dort natürlich nur, wo sie bereits vorhanden sind, für entsprechend schönes Ambiente. Und dort halt - und das ist nur einer meiner vielen Tipps - ist sehr schön ein wenig rasten und sich dabei fast bildgleich vorstellen, man sei garnicht man selbst, sondern ein wertvoller Teil all dessen, was man sich als Kind schon immer erträumt hatte, bevor man dann dem sicheren Ableben entgegenzustreben sich in Bewegung setzte. Nö, ist nur ein Tipp.

Einer von vielen am suizdstarken Wochenende. Ich finde: sie haben alle was, auch wenn man das nie genau ergründen kann! Herr Terry Pratchett, der jetzt auch im für ihn eigentlich unnötigen Wirrwarr Fahrtwind der Potter-Bände (ich dachte bislang, daß da etwas viel Gewese gemacht wird um einen Spezialdrucker, stellen Sie sich das mal vor, wie peinlich ist das denn, wenn einen die Tochter deshalb mit aufgerissenen Augen  praktisch mißachtet!) über Junghexen schreibt und dortselbst, innerhalb dieses Schreibens, immer wieder von einem gewissen "Wirrwarr" schwärmt, das in den Taschen keines Hexenmantels fehlen sollte und aus allerlei kleinem Unrat wie Zweiglein, Feuerhölzern, Murmeln aus Glas, Horn oder Dung, Katzengewölle und Seidenfäden, paar Nägeln vielleicht noch, besteht und aus dem in Mirnichtsdirnichts ebendieses zaubrisch wirkende "Wirrwarr" zusammenzuknüpfen ist, mit dem man dann allenthalben gewisse Situationen sozusagen ruckzuck wieder , also wenn man da dann praktisch ziemlich sicher obsiegt über so eine Situation. Pratchett halt. Kann man ja sonntags auch mal. Als Tipp.

Und jetzt nicht nach oben sehen und bitte etwas zur Seite treten (immer wichtig bei Flugverkehr) - ZACK! Na, wer sagt's denn.

Freude!
Ihr
Ettore Schmitz