« Juni 2007 | Start | August 2007 »

Juli 2007 Artikel

27. Juli 07

Autorenlesung III (und Schluß): Missionar Steigleder

[E.S.] Klar, damit muß jetzt auch mal wieder Schluß sein. Andererseits: man ärgert das geneigte Publikum enorm gerne auch mal mit profunden Selbsterkenntnissen, die sich unumgänglicherweise beim Hören all dieser Lebenswege- und situationen einstellen mögen. Da denkt doch jede(r) an sich selbst zuerst! Wir hier in der Forensik sagen immer: je vernehmlicher der Aspirant würgt, desto ausgewogener ist unsere Arbeit. Dem möge nichts hinzugefügt werden.

Heute also:

Geschichten aus der natürlichen Natur:

Missionar Steigleder
Ein Erlebnis im Urwald

Missionarsteigleder

Es grüßt aus dem Urwald innerer Wildnis:

Lambarene Schmitz

24. Juli 07

Ohje: Noch 'ne Autorenlesung: Adolf Mindest-Bestellmenger

[E.S.] Diese schräge Stimme kommt derzeit so gut an, daß sie konserviert werden muß. Und zwar u.a. dadurch, daß sie über bemerkenswerte Menschenschicksale berichtet. Heute also:

Adolf Mindest-Bestellmenger
Ein Lebensweg

Adolf


Das isses doch, nich? So ein Leben!

Herzlixt
Ettore Mindest Maß Schmitz

23. Juli 07

Autorenlesung: Friedrich Schottenkegels Vierzigster

[E.S.] Nun ja, manchmal muß man etwas nicht mal erst aufschreiben, um zu erkennen, daß es nichts, aber auch rein garnix taugt. Dann setzt man es einfach ins Blog und hofft, daß die Leute draussen im Lande keine Lautsprecher haben. Denn sonst... wär's natürlich ruckzuck aus mit der Reputation. Aber vielleicht will man ja gerade das. Was meinen Sie, Dr. Briskoll?

Friedrich Schottenkegel.

Betrachtungen zum Vierzigsten.

Ein Tonstück ohne Musik.

Schottenkegel

21. Juli 07

Sie sind nicht tot - sie wechseln nur die Räume.

Allesmussraus[E.S.] Kann ja sein, daß sich jemand ein wenig ärgert. Andererseits: dieses Blog hier ist ja winzig und sehr...hm...eigen.  Eigentümlich fast, blöd irgendwie auch. Und da muß im Lauf der Zeit auch die Blogroll dorthin führen, wo man wesensverwandte Dinge erkunden kann, finden wir. Und da wir hier in der Forensik von Nix und Niemandem abhängig sind, außer von unserem schrägen Geschmack, müssen wir gelegentlich mal diejenigen Links wegtun, die entweder nicht mehr in unsere Forensik passen oder viel zu selten Bewegung zeigen oder aus irgendeinem anderen unsinnigen Grund hier deplaziert wirken. Alle Mitarbeiter - und hier wieder allen voran Herr Dr. Briskoll - werden deshalb natürlich nicht auf den Besuch ihrer privaten Lieblingsblogs verzichten - nur halt hier - hier sind einfach nur die BESTEN versammelt.  Und deshalb fliegen gelegentlich ein paar der hübschen Schildchen links am Rand einfach raus.  Wer deshalb böse ist - der möge das bitteschön gerne sein. Das ist ja dann auch sekundär. Weil insgesamt ist eh so viel mehr Wurscht, als wir ahnen und die Wurscht aus bestem Haus wird hier verlinkt, gell, schöne Metzgerstochter?

Basta.

Schröder der Schmitz

17. Juli 07

Filmtipp: Das große Rennen von Belleville

[E.S.] Das MUSS man sich einfach mal geben - idealerweise anlässlich eines Fläschleins Grand Cru oder so - und zwar spätestens gleich nach diesem Drogenspektakel in Frankreich. Ein höchst sinistres (Herr Schneck!) Werk, mehr als einfach irgendein "Zeichentrickfilm". Es ist eine wahre Pracht für Augen, Ohren und Gefühl. Grandioses Theater! Und immer irgendwie...hm...schräg...verträumt...nicht ganz von dieser Welt.

Seht es euch an - Originaltitel "Les Triplettes de Belleville":

 

Belleville1


Belleville2

(FrauvonWelt - klingelt's?)

Belleville4

Belleville7

Belleville3

Belleville5


Belleville6


Lust auf ein wenig "french food"? Bitte:


Und eine ausführliche Inhaltsangabe (mit Bestellmöglichkeit!) gibt's bei meinem most loved supplier jpc - auf geht's, es lohnt sich!


DVD-Schmitz

15. Juli 07

Heiße Nächte, schlaffe Pinsel...

Heisseeisen_2

[E.S.] Gefühlte 150 Grad Celesius und das mitten in der Nacht. Irgendwann flimmern die Sternenlichter kreuz und quer durch die Luftlosigkeit, der riesige Wasserball, auf dem man angeschnallt auf unsichtbaren Schienen kreiselt, scheint heissen Atem auszufauchen - und im Fernseh kommt auch nix.
Wo ist Briskoll?
Auch hier hat das Universum nur die übliche retardierte Antwort: weiß Teufel. Vielleicht morgen.

Was vom Tage übrigblieb? Ein schnell dahingetuschtes  Bild - eine große Frage: wo, verdammt nochmal, ist FrauvonWelt , das heißeste Eisen jenseits des Südpols??? Takatukaland geht doch nicht ewig, Sackzement, Metzgerstöchterlein, man muß doch auch mal wieder kommen können, kopfstehende Wasserspiele und Marspiloten hin oder her.

Und? Es wird wieder Tag. Und ich wollte, es wäre... ad libitum.

Mond Anheul Schmitz

13. Juli 07

Herr Brood (tot) bei Herrn Schneck (06)!

Hermantitel[E.S.] Die Welt ist doch wirklich klein rspktve. hängt doch alles sowas von  zusammen, daß es manchmal richtig kracht. Man muß nur in die Forensik und schon sieht man klar und ohne störende Transparenzen! Da kommt man nichtsahnend bei Herrn Oberdirektor Schneck vorbei, einfach um wie stets ein wenig sinistre Dinge sich reinzupfeifen: und fällt um. Fast vergessene Sachen hat er da ausgegraben, der Satansbraten: Herman Brood, den alten, schmissigen Hilton-abernichtparis-runterflieger mit einer angesichts der damals dräuenden Realitäten am Ufer des Styx wahrlich "disturbing" Version von "My Way" und mit dem Titel:
Hermanbroodunsinkable
















Und - obwohl's nun wirklich nichts miteinander zu tun hat, eigentlich, aber vielleicht auch doch, wer weiß schon was, Herman vielleicht, der weiß jetzt mehr, aber wir? -  fahren hier doch sämtliche nächtlichen Züge Richtung Erdgeschoss, auch wenn die Schreibweise auf Günthers Plakat ein wenig anders ist...
Lowanskifikfilm                                                                        

























Und das sind nun mal die Mysterien des Alltags. In der Forensik. Auch Dr. Briskoll findet:
bemerkenswert, da fällt mir nichts mehr ein.

Shpritsz - Schbradcz ... all in one!

Myway Schmitz

10. Juli 07

Der Neue Glumm ist da!

[E.S.] Was andernorts vielleicht noch heftig diskutiert werden mag - hier haben wir ja längst die übliche Gewissheit. Der NEUE GLUMM ist (uns) erschienen und das ist täglich wunderbar.
Insofern so what? Was gibt's zu diskutieren? Bereits Herr Markwort schreibt es uns ins Dingsbums: Fakten, Fakten, Fakten.
Hier ist er:

Der_neue_glumm


Dem ist nichts hinzuzufügen.

El Schmitz

05. Juli 07

Toskana für Weggeschrittene, Teil 2

Briskollwerman[E.S.] Es hat ja garkeinen Sinn, obwohl man heute eher sagt, es macht ja garkeinen Sinn und selbst das könnte man einfach abkürzen, indem man sagte, es ist sinnlos, lange drumherumzureden: die Toskana-Reise war ein Flop. Gut, wir sind wieder hier und erfreuen uns, soweit möglich, rechtschaffen ordentlicher Gesundheit, ich. Jedoch, dies muß resümiert werden: die Toskana ist auf dem besten Wege immer weiter hinunterzurutschen, dem fiebrigfalschen Süden zu!  Windmill Will heißen: Herrn Dr. Briskoll fehlt ein 3hundertfuffziger Mercedes 2cV Sechspyloner, eine in Pisa erworbene Vespa Cinzano Quaddro, ein südlich von Pisa erworbenes gebrauchtes altgelbes Hollandrad, fast vierzehntausend Euro an (gottlob ungedeckten) Schecks, unzählige Mengen Bargelds, ein holzüberzogenes Elfenbeinfeuerzeug, der Wagner-Ring zum Gedenken seiner fast verstorbenen Mutter und last but not least: eine Brücke aus Metallkeramik.
Was soll man sagen? Nach so einer Reise kommt man sich vor wie ein Leuchtturm aus Bienenwachs.
Kaum angekommen in Florenz und wohlig umhüllt von Herrn Di Balustrados heimeliger Taverne und noch keine 15 MaiTai alt, lehnte sich Liliputrad Dr. Briskoll mit lang und bequem ausgestreckten Beinen wippend im Stühlchen zurück, die Hände über dem Bäuchlein gefaltet und seufzte "Aaach wie schön ist  Uruguay...", da kippte er auch schon hintüber, ich griff ins Leere, ihm zu helfen, und knallte mit voller Wucht und funkenschlagendem Hinterkopf aufs Pflaster. Ja da war aber Polen offen! Herr Di Balustrado eilte mit fliegenden Fahnen (sagt man so?) hinter seiner goldbestickten Bar hervor und hob mich ächzend wieder auf, mich!, der ich doch nur versucht hatte, Dr. Briskoll wieder auf die Beine zu stellen. Dabei war dieser, man muß es sogar im Nachhinein noch neidlos anerkennen, längst wieder auf ebendiesen Spindeldürren angelangt und grinste mich zwischen den Erdnüssen hindurch scharlachrot schadenfroh an.
Mediday Von diesem Moment an war Dr. Briskoll nicht mehr derselbe.
Der Schlag auf den Hinterkopf, genau auf den Cerberus Zirbensis, wie ich fachsprachlich sehr gern umschreiben würde, befände ich mich bereits wieder ganz am Ort, mußte ihn dermaßen durcheinandergebracht haben, hatte ihn sozusagen komplett aus der Verankerung gerissen, daß er hinfort wie nicht mehr ganz von Sinnen war. Es fing schon damit an, daß er (allerhöchstens 6 MaiTai später) aufschoß, durch die hübschen niedrigen Büsche hinaus auf den Gehweg rannte und um die Ecke verschwand. Ewig später (Slurp! Slurp! Slurp! Chrnk. [Erdnuß!] Slurp!), ich war gerade dabei, unserem Padrone den Wortwitz in Valentins "Ewig währt am längsten" kulturhistorisch nachzuweisen, keuchte er breitestgehend grinsend und mit vor gleichzeitiger Anstrengung hochrotem Kopf  raschelnd durch das Buschwerk, in Uhuru jeder Hand eine prallvolle Plastiktüte hinter sich herzerrend. Er habe soeben das Geschäft seines Lebens gemacht. Riesenradhohe Leuchtbuchstaben flammten an der Innenseite meiner Stirn hoch und begannen wie wild zu rotieren, die winzigkleinen Leute fielen schon schreiend raus und verschwanden aus meinem panischen Blickfeld. Nein, nein, das wär schon so, das gäb's ja garnicht, das wär der Hammer, el hammero, el hammero, das glaube ihm keiner, im Leben nicht, Wahnsinn: "Schaunse ma her, Schmitz!". Er wurstelte eine der Taschen auf und funkelte mich quer durch seine Glasbausteine hindurch verschwörerisch an. Ich will's kurz machen: er hatte seinen Mercedis verschachert für zwei (wennzwar prallvolle, so doch zu welchem Preis!) Plastiktüten voller seltsamer kleiner schwarzer Dinge. "Wissen Sie, was das ist, Schmitz? Da kommen Sie nie drauf! Mann! Zu dem Preis. Wir können morgen wieder nach Hause fahren. Da brauch ich nicht hier in der Toskana herumzuhocken! 38 Kilo praktisch geschenkt. Ich fass es nicht."
Es waren, wie sich später zum Entsetzen aller Beteilgten herausstellen sollte, genau 25 Kilogramm wasserlöslicher  Miniwindmühlen holländischer Produktion, innen hohl(!) und aussen mit minderwertigstem Plexiglas überzogen, kaschiert durch schludrig aufgespritzten Schwarzwälder Hustensaft, bei dem, als hätte es dieses zusätzlichen Elends noch bedurft, das Verfallsdatum schon seit über 7 Jahren abgelaufen war.
Eigentlich möchte ich garnicht mehr daran denken.
Und das war erst der erste Abend. Über uns zog ein Mond hoch wie ein Schweinsdarm voller Buttermilch, so schlecht war mir. 

Vielleicht erzähle ich den Rest auch noch. Andermal vielleicht.

.

MannMannMann. War dasn Ding.

DadaAber bevor der 2. Teil des Reisberichtes hier erscheinen kann, muß im Gesamtinteresse der Forensik all jener gedacht werden, quatsch, auch bedacht sein, porco dio, jenen gedankt werden, die so herzhaft unser gedachten, während des Höllentrips. Also: Danke.

Ganz besonders aber - und das MUSS (!), jener Wundervolligen:

Pumperl






Baci, baci, baci, mia piccola bella - und weg jetzt mit der Absenzius-Depri: die Südsee wogt weiter...

Ettorino
Signature